Der ökologische Anbau

Der ökologische Anbau hat sich als eigenständige Produktionsmethode innerhalb der Landwirtschaft in den letzten 20 Jahren immer weiter ausgebreitet.
Organisiert in verschiedenen Anbauverbänden mit Warenzeichen wie z.B. Bioland , Demeter oder Naturland, praktizieren die Bauern und Gärtner des ökologischen Landbaus eine umweltschonende und energiesparende Produktion von ernährungsphysiologisch vollwertigen Lebensmittelnn.

Zu den besonderen Merkmalen zählt dabei

  • Auf den Ackerflächen wird durch eine gute Pflege und Ernährung der Bodenlebewesen eine hohe Bodenfruchtbarkeit erzielt, die durch umsichtige Bodenbearbeitung und organische Düngung unterstützt wird.
  • Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Tiere werden durch tiergerechte Stall- bzw. Freilandhaltung, Fütterung mit möglichst hofeigenen Produkten und Futtermitteln ohne Wirkstoffzusätze (wie Antibiotika, Masthilfsmittel) gefördert.
  • Geeignete Zuchtmethoden gehören ebenso zur Erhaltung der Tiergesundheit wie Naturheilmittel. Nur in Ausnahmefällen werden auch andere Arzneimittel verwendet.

 

Verboten sind im ökologischen Anbau

  • Der Einsatz von leichtlöslichen und chemisch aufgearbeiteten Düngemitteln und chemisch synthetischen Pestiziden beim Pflanzenbau sowie als Lager- oder Nachreifemittel
  • Hormone und Wuchsstoffe in Pflanzenbau und Viehhaltung.
  • Der Einsatz von Gentechnik, d.h. sowohl beim Saatgut als auch in der Weiterverarbeitung (z.B. Hefekulturen in der Bäckerei, Lab in der Käserei)

 

Weitere Infos unter

ökolandbau

Informationsportal zu fast allen Fragen zum Ökolandbau

Bioland

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